Durch Papier-Rascheln zum Orgasmus?

Geht das wirklich?!

Frau sitzt mit ihrem Computer auf dem Bett

Durch Papier-Rascheln zum Orgasmus?

Geht das wirklich?!

© BigstockPhoto / nd3000

Ein viertelstündiger Videoclip, in dem eine Frau flüstert, raschelnd Buchseiten umblättert oder Haare bürstet, hört sich zunächst eher nach Gähnen an. Trotzdem klicken immer mehr Leute auf der Suche nach Befriedigung sogenannte ASMR-Videos an, die sich in den vergangenen Jahren zu einem wahren YouTube-Phänomen entwickelt haben.

Sinnliches Prickeln

Hinter dem etwas sperrigen Begriff „Autonomous Sensory Meridian Response“ verbirgt sich ein Gefühl, das eigentlich jeder aus dem Alltag kennt: Sinnesreize, die auf unerklärliche Art und Weise ein intensives, angenehmes Kribbeln im ganzen Körper auslösen. Die Auslöser reichen vom Haare waschen beim Frisör bis hin zu knisterndem Brausepulver und wirken bei jedem Menschen unterschiedlich.

 

Alternative zum Porno?

Die Erregung kann mitunter so intensiv sein, dass ASMR-Videos in Selbstversuch-Berichten aus dem Netz immer wieder als „Orgasmus im Kopf“ gehandelt werden. Unser Tipp: Die Clips mit den angenehmen Raschelgeräuschen einfach bei der nächsten Solo-Nummer einbauen und selbst herausfinden, was an diesem Trend dran ist.

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