Sind O-Shots der Schlüssel zum Wahnsinns-Orgasmus?

Achtung, es piekst!

Frau kniet auf einem Bett und genießt leidenschaftlich

Sind O-Shots der Schlüssel zum Wahnsinns-Orgasmus?

Achtung, es piekst!

©iStockPhoto / egorr

Gesteigerte Lust und längerfristig intensivere Orgasmen: Das versprechen die sogenannten „O-Shots“ (Orgasmus-Injektionen). Der Haken: Man bekommt bei der Prozedur wortwörtlich eine Nadel in die Vagina gestochen. Ist es das wirklich wert?

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Blutplättchen-Therapie

Die Behandlung nennt sich offiziell „Eigenblut-PRP-Plasmatherapie“ und findet im kosmetischen Bereich hauptsächlich Anwendung als Face-Lifting. Zunächst wird Blut abgenommen und in seine Bestandteile zerlegt. Mit dem so gewonnenen Plasma, das extrem reich an Blutplättchen ist, soll die Vagina verjüngt, deutlich feuchter und berührungsempfindlicher gemacht werden.

Injektion in die O-Spots

Anschließend wird das Plasma an zwei verschiedenen Stellen, den O-Spots, wieder injiziert: Einmal im Bereich unterhalb der Klitoris, der andere Punkt liegt an der vorderen Wand der Vagina – etwas weiter an der Öffnung als der G-Punkt. Die Spritzen sollen das Zellwachstum in diesen Bereichen ankurbeln und dadurch sowohl die Libido als auch die Gefühlsintensität beim Sex steigern.

Das Ganze ist allerdings, wie die meisten kosmetischen Eingriffe, ein relativ teurer Spaß und eignet sich eher nur für Frauen, die tatsächlich Probleme mit der Erregung beim Sex haben. Der wer lässt sich schon gerne freiwillig mit Nadeln traktieren?!

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