"So hat mich eine Frau beim Sex für immer verdorben"

„So hat mich eine Frau beim Sex für immer verdorben“

Aus der Sicht eines Mannes

Mann liegt auf der Matratze und die Frau sitzt auf ihm

„So hat mich eine Frau beim Sex für immer verdorben“

Aus der Sicht eines Mannes

© BigstockPhoto / Kasia Bialasiewicz

Sind wir ehrlich: So gut ein One-Night-Stand auch für das Ego ist, richtig guten Sex, der Welten erschüttert und die Messlatte für alle weiteren Liebesabenteuer beinahe unerreichbar in die Höhe zu schrauben scheint, hat man selten. Das geschieht mir in der Regel nur, wenn ich meine Partnerin mit ihren Vorlieben schon länger kenne und sie mit der Zeit herausgefunden hat, wie sie mich um den Verstand bringen kann. Ich sage bewusst „in der Regel“ – denn dass es auch anders gehen kann, habe ich am eigenen Leib erfahren:

So bekommst du beim Sex genau das, was du willst

Tinder sei Dank!

Natürlich lernten wir uns auf Tinder kennen – wo auch sonst? Nach einigem Hin-und-Her-Schreiben war klar, dass wir nicht nur die gleichen, rein körperlichen, Interessen hatten, sondern uns auch auf ein Glas Rotwein treffen wollten. Eine Flasche Wein und sechzig Minuten voller belanglosem Smalltalk später, waren wir auf dem Weg zu mir.

Spätestens als sie in ihrer perfekt aufeinander abgestimmten Unterwäsche vor mir stand, war mir klar, dass an dem Abend nicht ich entschieden hatte, dass wir miteinander schlafen würden. Es war ihre direkte und fordernde Art, die mich so an ihr faszinierte und ausstrahlte, dass sie eine erfahrene und selbstbewusste Liebhaberin war, die wusste, was sie will und wie sie es bekommt.

Sie konnte den Griff der Kleopatra!!

Schon beim Vorspiel brachte sie mich mit ihrer Zunge beinahe um den Verstand und zeigte mir, wo sie wie berührt werden wollte, als ich sie verwöhnte. Egal wo sich mich anzufassen schien, schaffte sie es meine Lust noch weiter zu steigern.

Doch das beste Stand mir noch bevor: Kurz vor dem Gipfel unseres Liebesabenteuers verharrte sie plötzlich still auf meinem Schoß und hörte auf ihr Becken zu bewegen. Stattdessen massierte sie mein bestes Stück ausschließlich mit ihren stark trainierten Beckenbodenmuskeln. Das Gefühl war unbeschreiblich und verschaffte mir einen Höhepunkt, wie ich ihn weder davor noch danach jemals wieder erlebt habe.

Erst viel später habe ich gelesen, dass die Praktik „Griff der Kleopatra“ genannt wird und angeblich schon Julius Cäsar den Verstand geraubt hat – ich war also in guter Gesellschaft. Leider blieb es bei dem einmaligen Abenteuer, vermutlich ist es gerade deshalb eine so intensive Erinnerung.

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Bei manchen Themen kann auch eine persönliche, männliche Sicht interessant sein. David schreibt genau darüber - offen und ehrlich.