Stöhnen oder nicht stöhnen?! So deutest du Stöhngeräusche richtig

Gibt es „richtiges“ und „falsches“ Stöhnen?

Frau liegt in Unterwäsche auf dem Bett Stöhnen

Stöhnen oder nicht stöhnen?! So deutest du Stöhngeräusche richtig

Gibt es „richtiges“ und „falsches“ Stöhnen?

©BigstockPhoto / Martyna1802

„Oohhh, aaahhh, jaaa, gib’s mir!!“ – der Porno macht das Stöhnen vor und wir liegen nach dem Sex etwas ratlos in den Laken und fragen uns, ob wir irgendetwas falsch gemacht haben, weil die Nachbarn nicht wegen Ruhestörung die Polizei gerufen haben. Was läuft falsch?

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Muss ich überhaupt stöhnen?

Nein. Du musst beim Sex gar nichts machen, was dir keinen Spaß macht. Stöhnst du gerne laut und viel? Prima! Dann lass es krachen, bis die Nachbarn an die Wände schlagen! Bist du eher leise und genießt im Stillen? Genauso fantastisch! Versuche auf keinen Fall etwas „nachzustöhnen“, was du im Fernsehen gesehen hast. So lange du und dein Partner Spaß habt, kannst du so viel oder wenig stöhnen, wie du willst. Gleiches gilt im Übrigen auch für die Selbstbefriedigung!

Wie stöhnt man richtig?

Trotzdem kannst du dein Stöhnen nutzen, um deinen Partner zu leiten. Wenn er dich zum Beispiel mit den Fingern befriedigt, kannst du ihm durch gezielte Geräusche zeigen, an welchen Stellen du besonders gerne berührt wirst und mit welchen Bewegungen er dich am besten zum Orgasmus bringt.

Das ist besonders praktisch, wenn du etwas schüchtern bist, und du nicht so recht weißt, wie du ihm deine Vorlieben erklären kannst. Natürlich solltest du es auch nicht übertreiben, aber du kannst dir sicher sein, dass er sich die Stelle, bei der du besonders intensiv gestöhnt hast, genau merken wird. Ein besseres Kompliment für seine Bettkünste kannst du ihm nämlich nicht geben.

Der Porno und das Stöhnen

Die Porno-Liebhaber unter euch kennen bestimmt die Stöhn-Orgien, die in manchen Erotikfilmchen den Akt untermalen. Die Frau stöhnt schon, wenn sie nur am Bein berührt wird und der Mann grunzt wie ein brünstiger Eber – von dem Geschrei beim Orgasmus mal ganz abgesehen. Das ist alles Quatsch und hat nichts (!) mit der Realität zu tun. Außer ein paar klatschenden Hintergrund-Geräuschen gibt es nicht besonders viele Töne bei einem Porno – also ersetzt das Stöhnen die Dialoge und fördert natürlich die aufreizende Stimmung für den Zuschauer.

Frau liegt in Unterwäsche auf dem Bett Stöhnen

©BigstockPhoto / Martyna1802

Stöhngeräusche: Welcher Typ bist du beim Stöhnen?

Und falls du jetzt noch wissen möchtest, welche verschiedenen Arten des Stöhnens es wohl gibt, dann mach doch diesen kleinen Selbsttest – aber bitte mit einem großen Augenzwinkern!

A) Spitzes und schrilles Stöhnen

So klingt’s: Oh ja! Oh ja! Oh ja! Oh ja! Oh ja! Oh ja! Oh ja!
Deine Lieblingsstellung: Reiterstellung – Bei jedem Stöhner wippen deine Brüste mit
Das sagst du nach dem Sex: So hat’s mir noch kein Mann gemacht!

B) Langes und lautes Stöhnen

So klingt’s: Ohhh meeeinnn Goooooottt!!!
Deine Lieblingsstellung: Cunnilingus – Intensiver Sex, intensiver Stöhn-Alarm
Das sagst du nach dem Sex: Glaubst du, die Nachbarn haben mich gehört?

C) Leises, brummendes Stöhnen

So klingt’s: Hmmmmmmm…..
Deine Lieblingsstellung: Missionarsstellung – der Sex und das Stöhnen wird genossen
Das sagst du nach dem Sex: Kommst du kuscheln?

D) Kein Stöhnen

So klingt’s:
Deine Lieblingsstellung: Blowjob
Das sagst du nach dem Sex: Gute Nacht!

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