Frau liegt mit Holzdildo auf einem Bett
©BigStock / Chris Tefme

Da wird Pinocchio ganz aufgeregt: Ein Holzdildo zur Selbstbefriedigung liegt voll im Trend! Viele Frauen gruselt es zwar bei dem Gedanken, etwas aus Holz in ihre Vagina einzuführen – aber wie sinnlich oder gefährlich ist ein Holzdildo wirklich?

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Der Holzdildo als individuelles Sextoy

Wer einen ganz individuellen Lustbringer haben möchte, kann sich bei verschiedenen Herstellern einen maßgeschneiderten Holzdildo bestellen. Dabei kann man bei den meisten Lieferanten die Größe, Dicke und Beschaffenheit des hölzernen Sextoys selbst auswählen. Auch das Material ist oft frei wählbar: Die meisten Holzdildos werden aus Fichten-, Eichen- oder Ahornholz hergestellt, da diese Hölzer sehr ansprechende optische Maserungen aufweisen.

Besteht bei einem Holzdildo Verletzungsgefahr?

Allen, die Angst vor Splittern in der Vagina haben, sei gesagt: Das kann bei einem guten Holzdildo nicht passieren. Jeder Dildo aus Holz wird abgeschliffen und in mehreren Schritten lackiert, sodass keine Gefahr besteht, sich mit diesem Sexspielzeug zu verletzen.

Pflege und Reinigung des Holzdildos

Holzdildo auf weißem Grund

©iStockPhoto / moritorus

Achte auf jeden Fall darauf, deinen Dildo vor extremer Hitze und längerer Feuchtigkeit zu schützen. Also auf keinen Fall den Dildo länger in Wasser legen oder längerer Sonneneinstrahlung aussetzen. Außerdem ist es ratsam, sich ein spezielles Pflege-Öl für Holzdildos anzuschaffen, damit das Material nicht spröde wird. Halte den Dildo zur Reinigung nur kurz unter warmes Wasser und wasche ihn mit etwas Seite ab. Danach gut abtrocknen!

Techniken zur Selbstbefriedigung mit einem Holzdildo

Ein guter Holzdildo kann für die Selbstbefriedigung genauso genutzt werden wie seine Verwandten aus Kunststoff oder Glas. Wichtig ist auch hier: Gleitmittel sind ein Muss! Hierbei sind Gleitmittel auf Wasserbasis ratsam, da das Sexspielzeug damit leichter zu reinigen ist. Achte beim Kauf auf die Produktbeschreibung des Gleitmittels: Ist es auch für deinen Dildo geeignet?

Die Vorteile von Holzdildos

  • Gerade für Frauen, die auf Kunststoffe allergisch reagieren, ist ein Holzdildo eine gute Alternative.
  • Aber nicht nur Allergien sprechen für eine hölzerne Alternative: Viele Dildos aus Kunststoff enthalten künstliche Weichmacher, die immer wieder unter dem Verdacht stehen, krebserregend zu sein.
  • Außerdem hat Holz die angenehme Eigenschaft, Wärme zu speichern. Ein Holzdildo passt sich sehr schnell deiner Körpertemperatur an.
  • Und noch ein klarer Vorteil: die Individualität! Denn wer hat schon einen maßgefertigten Holzdildo …?
Frau liegt mit Holzdildo auf einem Bett

©BigStock / Chris Tefme

Die Nachteile eines Holzdildos

  • Ein Holzdildo ist nicht biegsam. Das kann für manche Sexpraktiken störend sein. Außerdem kann dadurch das „natürliche“ Gefühl bei der Selbstbefriedigung verloren gehen.
  • Gerade bei älteren Modellen, deren Lackierung schon beschädigt ist, können durch Feuchtigkeit Verformungen entstehen, zum Beispiel bei der Selbstbefriedigung in der Badewanne. Gleiches gilt bei extremer Austrocknung.
  • Was uns zu einem weiteren Punkt bringt: Holzdildos haben meist keine so lange Lebensdauer wie andere Toys. Gerade bei mangelnder Pflege können sie sich schon nach etwa zwei Jahren verformen.
  • Und so ein Dildo hat seinen Preis: Ab etwa 60 Euro kann man die hölzernen Liebesstäbe erwerben. Im Vergleich: Ein Dildo aus Kunststoff ist schon ab 15 bis 20 Euro zu bekommen.

Holzdildo selber machen

Und jetzt noch ein echter Geheimtipp für experimentierfreudige Handwerkerinnen: In diesem Video wird gezeigt, wie du dir einen Holzdildo selber machen kannst. Na dann, erotisches Drechseln!

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